Aktuelle Informationen:

Mitgliederbrief anlässlich der Jahreshauptversammlung 2021 (12.10.2021)

 

Liebe Mitglieder,

 

das Coronavirus stellt unser gesellschaftliches Miteinander derzeit sehr auf die Probe. Wie alle hoffen wir, dass sich die Situation schnellstmöglich entspannt und dazu möchten auch wir unseren Beitrag leisten.

Mit diesem Schreiben möchten wir Euch über die aktuelle Situation bei uns im Verein informieren.

Grundsätzlich haben wir die Möglichkeit, eine rein virtuelle Jahreshauptversammlung durchzuführen, aber die Größe und Altersstruktur des Vereines lassen es dringend vermuten, dass nicht jedes Mitglied über die nötige Infrastruktur verfügt.

Daher hat der geschäftsführende Vorstand, nach Rücksprache mit dem Amtsgericht Bad Hersfeld, beschlossen, aufgrund der Pandemie keine Jahreshauptversammlung 2021 durchzuführen [1]. Die Neuwahlen des Gesamtvorstandes werden im kommenden Jahr nachgeholt, solange bleibt der Vorstand kommissarisch im Amt.

Unsere nächste Jahreshauptversammlung wird erst im Jahr 2022 stattfinden. Der Termin lässt sich derzeit noch nicht festlegen, daher informieren wir Euch in einem separaten Schreiben.

Auch wir im Verein haben festgesellt, dass das Thema „Digitalisierung“ zukünftig eine größere Rolle spielen wird. Um in Zukunft besser, schneller und kostengünstiger Informationen an Euch weiterzugeben, bitten wir um Mitteilung einer aktuellen E-Mail-Adresse, sofern diese vorhanden ist.

Die Mitteilung könnt Ihr ganz bequem auf unserer neu gestalteten Webseite, unter dem Punkt Mitgliedschaft, übermitteln.

Trotz pandemischer Lage und die damit verbundenen Auflagen, die sich stets und ständig verändert haben, wurden die Arbeiten im und um das Naturschutzgebiet Rhäden, durch unsere fleißigen Helfer, aufrechterhalten.

Durch den eingeführten Lockdown im März 2020, konnten die regelmäßigen Treffen unserer Jugendgruppe nicht mehr stattfinden. Mit Lockerungen der Maßnahmen, konnten im Juni diesen Jahres die Treffen unser sehr starken Jugendgruppe, unter Auflagen, wieder stattfinden.

Im Namen des gesamten Vorstandes der Gruppe für Naturschutz und Vogelkunde Wildeck e.V. bedanken wir uns, für Eure Unterstützung und Mitgliedschaft auch in dieser schwierigen Zeit. Auf unserer umgestalteten Webseite, werdet Ihr zukünftig über aktuelle Ereignisse, des Vereins, informiert.

 

 

Im Hinblick auf das neue Jahr, beabsichtigen wir eine Frühjahr- oder Herbstwanderung durchzuführen. Hierüber werden wir Euch, rechtzeitig informieren.

 

 

Mit freundlichen Grüßen und bleibt gesund!

 

gez. Ricardo Gräf

1. Vorsitzender

 



[1]Art. 2, § 5 Abs. 1 Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-und Strafverfahrensrecht

 


Umgestaltung des Pappelwaldes (April 2021)

Der im Eigentum der Gemeinde Wildeck befindliche und ca. 51 ha große Pappelwald im "Rhäden bei Obersuhl" soll in den nächsten 10 Jahren schrittweiße zu einem naturnahen Erlenbruchwald umgebaut werden. So hat es die Wildecker Gemeindevertretung im Dezember 2019 einstimmig beschlossen. Das Projekt ist eine Ausgleichsmaßnahme für geplante Industrie- und Wohngebiete in Wildeck. Praktisch umgesetzt werden soll die Maßnahme von der "Gruppe für Naturschutz und Vogelkunde Wildeck e.V.", die über die Notwendige Erfahrung sowie das technische Equipment verfügt.

 

Durch die naturschutzfachliche Biotopaufwertung sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Wiederherstellung des natürlichen Wasserhaushaltes durch Rückbau von Entwässerungen und dadurch Entwicklung natürlicher Erlen-Sumpfwälder.
  • Rückbau und Sperrungen von Wegen zur Beruhigung der Kernzone als potenziellen Brutplatz für den Kranich. 
  • Kleinbiotope sollen entstehen, z.B. als Laichgewässer für Laubfrösche und Brutinseln für den Kranich.
  • Verlegung des Hundeplatzes zur Verringerung von Störungen.
  • Aufgabe der forstlichen Nutzung mit Ausnahme eines 20m breiten Sicherheitsstreifens entlang der umlaufenden Wander- und Wirtschaftswege.

Die im letzten Herbst/Winter (2020) durchgeführten Wegesicherungsmaßnahmen erfolgten im Auftrag des Regierungspräsidiums Kassel und wurden vom Hessen-Forst ausgeführt. Das angefallene Holz soll im Wald verbleiben und übernimmt dort, als Totholz, eine wichtige Funktion für die Artenvielfalt (Insekten und Pilze).